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Vor 3 Monaten

EHF Hofdorf

EHF verliert Auftaktspiel der Finalserie

Am Ende mussten sich die Hofdorfer nach einem Blackout im zweiten Drittel mit einer 3:8 (1:2, 0:5, 2:1) Klatsche von Pillnach abfertigen lassen.
Dabei begann alles so vielversprechend. Nach bereits 3 Minuten schoss Kapitän Florian Laumer seine Mannen mit 1:0 in Führung. Doch diese Führung tat dem Hofdorfer Spiel alles andere als gut. Sie gingen viel zu leichtsinnig mit dem Puck um, und investierten zu wenig in ihr Laufspiel. Dies ließ den Pillnachern sukzessive die Oberhand im Spiel gewinnen. Als dann Hofdorf nach mehreren Versuchen es nicht schaffte den Puck aus dem brenzlichen Bereich vorm eigenen Tor zu befördern, konnte Pillnach zum 1:1 ausgleichen. In der 18. Minute war dann erneut ein Fehler im Hofdorfer Aufbauspiel der Auslöser zum nächsten Pillnacher Treffer. So ging es mit einer 1:2 Führung für Pillnach auch in die erste Drittelpause.
Die folgenden 20 Minuten sollten den Hofdorfern zum Verhängnis werden. Ähnlich wie in den ersten 20 Minuten war Pillnach die überlegende Mannschaft, und an diesen Tag kam zum Leid der Hofdorfer noch dazu, dass bei ihnen nichts funktionieren wollte. Ein ums andere Mal taten sie sich schwer aus den eigenen Drittel zu kommen. So war es nur eine Frage der Zeit bis Pillnach zum 1:3 in der 26. Minute erhöhte. Und es kam noch schlimmer. Ab der 34. Minute schlug es fast im Minutentakt im Hofdorfer Tor ein. Innerhalt 4 Minuten war Pillnach nun schon mit 1:6 davongezogen. Und der EHF hatte in dieser Zeit dem absolut nichts entgegenzusetzen. Wie in Trance ließen sie es über sich ergehen. Auch die Drittelpause tat dem kein Abbruch. Nur zwei Minuten im letzten Abschnitt waren rum, als Pillnach erneut zuschlagen konnte. In der Folgezeit fing sich der EHF nun endlich zumindest ein wenig, und konnte weitere Gegentore verhindern. Sie schafften es sogar durch einen sehenswerten Alleingang von Thorsten Pauli in der 49. Minute auf 2:7 zu verkürzen. Und in der 55. legte Christian Lermer zum zwischenzeitlichen 3:7 nach. Doch für eine Aufholjagt war es längst viel zu spät, als könne es den Pillnacher Sieg an diesen Abend noch gefährden. Sie unterstrichen ihrerseits sogar noch kurz vor Schluss mit den 3:8 Ihre Überlegenheit an diesen Abend.
Doch für den EHF ist noch nichts verloren. Am 16.03. um 20 Uhr findet Spiel 2 der Serie statt. Auch Spielertrainer Andreas Eigenstetter ist weiterhin guter Dinge: „Auf das letzte Drittel müssen wir aufbauen. Wir haben nun genügend Zeit bis zum Nächsten Spiel die eigenen Fehler abstellen, und wieder mit vollem Einsatz das wahre Gesicht des EHF Hofdorf unseren Fans zu präsentieren.“
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